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Joachim Hennigs Herr von Treffenfeld

Ein Haudegen aus dem Herzen der Altmark

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Joachim Hennigs wurde etwa in den Jahren 1600 - 1615 in Klinke in der Altmark geboren. Er war der Sohn eines einfachen Bauern. Der junge Jochen war ein "Utbund" und "Düwel", also voller Übermut und Torheiten. Er lief aus seinem Elternhaus fort und schloss sich einem umherziehenden Söldnerhaufen an.

Schlacht bei Fehrbellin

Joachim Hennigs Herr von Treffenfeld

Es war 1675, als die Schweden in die Mark Brandenburg einfielen und auch in die Altmark. Die Armee des Kurfürsten kämpfte im Elsaß gegen Frankreich und erreichte in Eilmärschen am 11. Juni Magdeburg. Die Schweden wurden bei Fehrbellin unweit des Ortes Hakenberg eingeholt. Dort kam es zur Schlacht. Als sein Regimentsführer fiel, übernahm Hennigs das Kommando. Er führte seine Truppe zum Sieg.
Am 18. Juni 1675 wurde er für seine Verdienste zum Oberst befördert und unter dem Namen „von Treffenfeld“ geadelt, da er sich so trefflich im Feld geschlagen hatte. Der Bauernsohn Jochen hatte damals geschafft, von einem einfachen Bauernsohn zum adligen Offizier und Gutsbesitzer aufzusteigen.
Selbst schwer verwundet kam er in das Lazarett nach Spandau und kümmerte sich dort um seine Verwundeten.